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Sollte eine Reitbeteiligung für ihren Job bezahlt werden? vom 17.02.11

Neulich im Netz. Ein Forentroll gibt an, sie (offensichtlich ein weiblicher Troll) würde ihre vier M-Pferde vier HartzIV-Empfängern zum Reiten zur Verfügung stellen und ihnen den Reitunterricht zahlen.

 

Überhaupt würden die Mädels ja so viel für einen tun. Man verlangt ja sooo viel von ihnen. Pünktlichkeit, guten Umgang mit dem Tier, die Pferdepflege vor dem Reiten und dann auch noch Stallarbeit. Also das alles wäre ja sooo viel, da müsse man ja die Reitbeteiligungen noch bezahlen, sonst würde man sie ja ausnutzen *ironie*.

 

Also ehrlich, wer so denkt, der hat doch echt nen Knall. Der mag gern selbst mal auf die Suche nach ein paar RBs gehen und sich den Stress und die Undankbarkeit der Leute antun.

 

Aber wie seht ihr das? Bin ich zu borniert? Beute ich andere Leute aus, nur weil ich ihnen nicht den Hintern nachtrage und evtl. noch Geld haben möchte?

 

Ich muss wohl doch noch ein wenig weiter ausholen. Ein Leser dieses Blogs schien die Situation nicht ganz erfasst zu haben:

 

Da ist eine junge Frau, die angibt, dass sie fünf M-Pferde hat. (allein das ist ja schon außergewöhnlich)

Diese Frau stellt diese fünf HarzIV-Empfängern zur Verfügung. Sie dürfen die Pferde reiten und müssen dafür nichts bezahlen. Sie verlangt dafür, dass die Reitbeteiligungen die anfallenden Aufgaben rund ums Pferd erledigen (Pflegen, Misten, Putzen) und dafür bekommen die Reitbeteiligungen qualifizierten Reitunterricht dazu. Die Besitzerin bezahlt also auch diesen. Für alle fünf Pferde und alle fünf Frauen.

 

Und dann stellt sie die Frage, ob die Frauen eigentlich was dafür zahlen sollten. Denn immerhin würden sie ja so viel für die Pferde tun (es eben jeweils versorgen und reitfertig machen). Aber sie fände es nicht fair, wenn die Frauen dafür zahlen sollten, denn immerhin tun sie ja anschienend soooo viel für die Besitzerin, indem sie sich einfach nur um die grundlegendste Versorgung kümmern und die Pferde zum Reiten und nach dem Reiten fertig machen (was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist in meinen Augen. Wer reitet muss das Pferd doch schließlich dafür bereit machen und anschließend wieder Stall- oder Weidefertig machen).

 

Die Diskussion wurde recht abstrus. So war jeder, der einen Geldbetrag nimmt (und sei er noch so gering) angeblich nicht im Stande, sein Pferd selbst zu finanzieren. Er würde also sein Pferd durch die RB finanzieren.

Und die RBs wären doch schließlich auch noch eine riesige Entlastung.

 

Pffft. Ich hatte so viel Ärger, so viel Aufwand und habe meistens sogar nicht einmal Geld genommen. Und was hatte ich davon, außer viel mehr Arbeit, Magenschmerzen und Tierarztrechnungen?

 

Ich denke ich würde dann eher einen Bereiter bestellen, wenn ich für eine RB so einen Affenzirkus machen müsste.

1.2.15 13:27
 
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